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| Das Mischen von ätherischen Ölen |
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| | Ätherische Öle werden aus zwei Gründen vermischt - um einen einzigartigen und hoch aromatischen Duft zu kreieren und um Ölgemische mit einem starken therapeutischen Vorteil zu kreieren, welche helfen können, eine breite Vielfalt an Erkrankungen zu behandeln. Obgleich das Mischen von Ölen ein großer Spaß ist, ist es auch eine Wissenschaft für sich und man sollte nur Öle mischen, wenn man zuversichtlich ist, die ätherischen Öle und ihre Fähigkeiten verstanden zu haben. Man sollte nicht vergessen, dass einige Öle gefährlich sind und andere können eine negative Reaktion hervorrufen, wenn man an Allergien und Atmungserkrankungen leidet oder schwanger ist. Aus diesem Grund empfehlen wir, erst ihren Arzt zu befragen. Kein ätherisches Öl sollte direkt auf die Haut aufgetragen werden, es sei denn, dass es mit einem Trägeröl verdünnt wurde (Florame Plfanzenöle). Falls Sie sich unsicher sind, welche Sie gut vermischen können, klicken Sie auf eines unserer ätherischen Öle und Sie finden eine Empfehlung für andere Öle, welche Sie gut mit diesem vermischen können. Alternativ können Sie zuerst eine unserer fertigen Ölsynergie-Mischungen probieren und mischen diese mit einem Trägeröl. Sie werden bald herausfinden, welche Öle miteinander vermischt werden können und anschließend können Sie selber mit den Ölen experimentieren. Aromatische Mischungen Hierfür gibt es zwei Schlüsselfaktoren, die Sie beim Mischen eines einzigartigen Dufts beachten sollten: die durch das Mischen entstehende „Duftnote" des Öls und die „Aromafamilie", zu welcher das Öl gehört. Die Duftnote Der im 19.Jhd lebende Parfumeur G. W. Septimus Piesse erlangte großen Ruhm durch die Kreation von „Odaphone" - eine Duftskala, basierend auf einer musikalischen Skala - welche er benutzte, um den ätherischen Ölen eine Geruchsstärke zuzuschreiben für die Herstellung von kommerziellen Parfüms. Heute werden drei Noten verwendet, um den Duft ätherischer Öle zu beschreiben - Kopf-, Herz- und Basisnote. Parfums mit einer ausgeprägten Kopfnote verfliegen für gewöhnlich am schnellsten, meistens innerhalb von 1-2 Stunden. Die mit ausgeprägter Herznote halten sich in der Regel 2-4 Stunden und die Parfums mit starker Basisnote neigen dazu, am längsten anzuhalten, manche sogar über einige Tage. Ein Duft mit ausgeprägter Kopfnote hält länger an, wenn man ihn nur mit einer kleinen Menge Öl mit Herznote mischt und gießt man die Mischung mit nur ein oder zwei Tropfen Öl mit starker Basisnote auf, hält es sogar noch länger. Generell dominiert die Basisnote eine Mischung, sofern man die gleichen Mengen verwendet, deshalb ist es wichtig, dass man vorsichtig mischt, um eine sich ergänzende Mischung von Düften sicherzustellen. Unverdünnte Öle haben einen viel stärkeren Duft als andere. Sofern Sie also nicht wollen, dass der Duft ihre Mischung dominiert, gehen Sie sicher, dass Sie kleinere Mengen verwenden als normal. Aromafamilie Ätherische Öle können auf Grund ihres Aromas gruppiert werden. Allgemein gesagt, fallen sie unter folgende Kategorien: | | | | Blumig | |  |  | | Erdig |  |  | | |
| Lavendel | Jasmin | | | Vetiver | Patchouli |
| | Holzig | |  |  | | Krautig |  |  | | | | Kiefer | Zeder | | | Majoran | Basilikum |
| | Minizg | |  |  | | Medizinisch |  |  |
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| Pfefferminze | Minze |
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| Eukalyptus | Teebaum |
| | Würzig | |  |  | | Orientalisch |  |  |
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| Muskatnuss | Nelke |
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| Ingwer | Patchouli |
| | | | Zitronig: z.B. Orange, Zitrone, Limone, etc. Generell kann man Öle der gleichen Kategorie gut miteinander vermengen und andere Gruppen auch mit anderen, wie folgt: Blumige Öle vermischen sich gut mit würzigen, zitronigen und holzigen Ölen. Holzige Öle vermischen sich allgemein gut mit allen anderen Gruppen. Die würzigen und orientalischen Öle vermischen sich gut mit blumigen und zitronigen Ölen. Minzige Öle vermischen sich gut mit zitronigen, holzigen, krautigen und erdigen Ölen. Therapeutische Mischungen Beim Mischen für therapeutische Zwecke ist es wichtig zwei Faktoren zu beachten. Erstens können Öle unterschiedliche therapeutische Wirkungen haben, abhängig von der Tageszeit und der verwendeten Menge. Z.B. Können Pfefferminz- und Zypressenöle helfen, menstruationsbedingte Krämpfe zu beruhigen, jedoch sind sie auch Energie verleihende Öle, deshalb sollte man sie nicht kurz vor dem Schlafengehen verwenden. In kleinen Mengen hat Lavendel einen beruhigenden Effekt, aber in großen Mengen wirkt er stimulierend. Zweitens können einige Öle, während sie auf eine Erkrankung positiv wirken, auf eine andere Erkrankung einen entgegenwirkenden Effekt haben, deshalb muss man jedes Öl vorsichtig erforschen auf Nebenwirkungen, bevor man sie miteinander vermischt. Einmal gemischt, wirken therapeutische Mischungen besonders gut mit einem elektrischen Zerstäuber, wodurch die molekulare Zusammensetzung des Öls intakt und wahrhaftig bleibt, ohne der Hitze ausgesetzt zu sein. Als Folge bleiben die Moleküle viel länger in der Luft und die therapeutischen Vorteile bleiben letztlich länger erhalten. Tipps zum Mischen
Man sollte nur mit einer kleinen Menge an Ölen beginnen, damit man nicht zu viel verschwendet, falls der Versuch nicht erfolgreich sein sollte. Eine gute Faustregel ist, mit maximal 6 Tropfen zu beginnen - 3 eines mit Kopfnote gekennzeichneten Aromas, 2 eines mit Herznote gekennzeichneten und 1 mit Basisnote gekennzeichneten Aromas und dann nach Belieben verändern. Falls man einen Glastropfenzähler benutzt, um die Öle aus ihren Fläschchen zu holen, sollte man ihn vor jedem Gebrauch reinigen, um sicherzugehen, dass die reinen Öle in ihren Fläschchen nicht verunreinigt werden. Füllen Sie die Mischung in eine dunkle Glasflasche, stellen Sie sie an einen kühlen Platz ohne Sonnenlicht und lassen Sie die Mischung über einige Tage reifen, um zu sehen, wie sie sich entwickelt. Falls ihnen der Duft zusagt, mischen Sie einfach größere Mengen, welche mit den Trägerölen vermischt werden können, falls Sie es auf die Haut auftragen wollen. Für die Massage eines Erwachsenen sollten ätherische Öle in einem Verdünnungsverhältnis von 2% des ätherischen Öls mit einem Trägeröl verwendet werden. Für das Gesicht sollten Öle in einem Verdünnungsverhältnis von 1% verwendet werden. Kennzeichnen Sie ihre Mischungen deutlich, schreiben Sie Notizen über ihre kreierten Mischungen und machen Sie detaillierte Aufzeichnungen über die verwendeten Mengen, so können Sie einfach die Mischung wieder herstellen, die Sie besonders mögen. Auch ist es sehr nützlich, eine Notiz zum Verkäufer zu machen, sowie der Seriennummer, da die Qualität und der Duft der Öle sehr abhängig vom Hersteller sein können. Um Sie über die Duftstärke zu informieren, versuchen Sie mit einem Tropfen eines ausgewählten Öls und 5 Tropfen eines Trägeröls eine 20% Verdünnung zu erreichen. Nachdem Sie sich bereits mit den Düften vertraut gemacht haben, fügen Sie 5 weitere Tropfen des Trägeröls hinzu um eine 10% Verdünnung zu erhalten, damit Sie den Unterschied riechen können und wiederholen Sie es so oft es ihnen beliebt. Das hilft ihnen mehr über die Eigenschaften und Stärken eines jeden ätherischen Öls bei verschiedenen Verdünnungsverhältnissen zu erfahren. |
| Lagerung
| Mit dem richtigen Verschluss und korrekt gelagert können einige Öle bis zu 2 Jahre haltbar bleiben. Zitrusöle bleiben generell 6 Monate gut erhalten, aber manche Öle, besonders Basisöle wie Patchouli und Weihrauch, können sich mit dem Alter verbessern.
Merken Sie sich das Datum beim Öffnen der Flasche, damit Sie wissen wie lange Sie es verwenden können.
Lagern Sie Öle nicht neben homöopathischer Medizin, da diese ihre Wirkungen beeinflussen können.
Die Öle sollten von einem angesehenen Händler mit einem Haltbarkeitsstempel versehen sein. Der Stempel sollte sowohl den botanischen als auch den allgemein bekannten Namen und die Seriennummer aufweisen.
Öle, die mit einem Trägeröl vermischt und besonders kühl gelagert wurden, sollten bis zu 3 Monate haltbar sein. Wenn Sie die Inhalte einer Vitamin E Kapsel hinzufügen, wird der Oxidationsprozess verlangsamt und macht ihre Mischung für längere Zeit haltbar. |
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